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Fischen an der Ypps, Salza und Alm
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An einem „Friendly Weekend“, was im Herbst 06 von Günter Feuerstein organisiert wurde, lernte ich drei hochkarätige Flüsse in Österreich kennen. Mit mein en Vereinskollegen Bruno und Mathias, einen aus Holland angereisten Petrijünger sowie drei gleichgesinnte aus der Schweiz, befischten wir die Ypps, Salza und Alm. Mit Günter Feuerstein an unserer Seite hatten wir die besten Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Fischwaid. Am Ziel endlich angekommen, und natürlich schon voller Erwartungen auf den darauf folgenden Tag, trafen wir in dem gemütlichem Jagdhof Breitenthal in Goestling-St.Georgen, das direkt an der Ypps lag, rechtzeitig zum Abendessen ein. Natürlich warfen wir vorab schon mal einen Blick in die Ypps und machten auch schon etliche steigende Fische aus. Vorfreude auf den nächsten Tag machte sich breit. Am Abend wurde natürlich viel gefachsimpelt und Günter ließ sich auch nicht geizen und gab uns so manchen Tipp um erfolgreich den Äschen nachzustellen. Am nächsten Tag, fuhren wir erst einmal das Gewässer ein Stück weit ab. Leider führte die Ypps sehr wenig Wasser, denn es hatte sch on über 2 Monate nicht mehr geregnet. Aber die Fischdichte, die dieser F lu s s a uf w ie s, w a r enorm. Hier stand Äsche an Äsche und ich bin mir sicher, die eine oder andere hatte die magische Grenze von 50 Zentimeter und mehr. Außer Äschen beherbergt dieser Fluss natürlich auch Bach- und Regenbogenforellen. Alle drei Fischarten verlaichen in der Ypps selbständig, was für die Regenbogenforelle in nicht gerade vielen Gewässern der Fall ist. Eine 50er Äsche fing ich leider keine, aber auch eine 35er ist hier ein Erlebnis sondergleichen. Allerdings bedarf es etwas Experimentierfreudigkeit was die Auswahl der richtigen Fliege anging. Kleinste Nymphen am Fluo-Vorfach und vorsichtiges Anpirschen, gepaart mit der richtigen Anbietetechnik, brachten dann den Erfolg in diesem glasklaren Wasser. Gegen Abend, kurz vorm Eindunkeln, wechselte ich auf Anraten von Günther auf einen Streamer, denn jetzt gehen die wirklich großen Bachforellen auf Beutezug und kommen aus ihren Unterständen hervor. Ich fing zwar keine Bachforelle, aber dafür eine große Regenbogenforelle. Ein toller Tag ging zu Ende und genug Gesprächsstoff, so dass es einem dann im Hotel beim Abendessen bestimmt nicht langweilig wurde, gab es reichlich. Ausserdem war da ja noch die Vorfreude auf den nächsten Tag. Am zweiten Tag ging es dann an die ca. 40 Km entfernte Salza. Ich war beeindruckt von der Farbenpracht dieser vom Herbst gezeichneten Landschaft. Unser R evier war der Salza- Stausee (Prsceny Klause), an dem mit dem Bellyboot gefischt werden darf sowie eine traumhafte Strecke oberhalb des Stausees, in der sich lange Rieselstrecken, mit tiefen Gumpen und breiteren langsam fließenden Strecken abwechselten. Der Traum jeden Fliegenfischers. Wir beschlossen zuerst den Flussteil und später dann den Stausee mit dem Bellyboat zu befischen. Bevor es los ging führte uns Günter noch eine äußerst erfolgreiche Anbiete- Technik vor, die Deatdrift-Technik. Er fing beim Vorführen in einem etwas schnelleren Lauf grad mal so zwei dicke Äschen. Jetzt waren wir natürlich heiss aufs Fischen. Besonders die ein bis zwei Meter tiefen etwas breiteren Flussabschnitte hatten es in sich. Die Äschen standen hier teilweise in Dreierreihen nebeneinander. Sie standen am Grund an der Strömungskante, im glasklarem Wasser, das an manchen Stellen sehr tief war.
Zuerst stellte ich ihnen mit der Nymphe nach, aber egal wie ich sie präsentierte, sie wurde einfach ignoriert. Als die Äschen plötzlich anfingen zu steigen, band ich schnell eine kleine graue Trockenfliege an und siehe da, ich konnte drei Äschen haken. Wir fingen tolle Fische, schöne Bachforellen und Äschen und alle aus natürlichen Bestand, denn sie verlaichen auch in diesem Gewässer selbst. Die Zeit verging wie im Flug und es dunkelte schon ein. Hier am Stausee kann man jeder Zeit mit einer kapitalen Bach- oder Regenbogenforelle rechen. Fische mit 2 Kilo werden hier sogar regelmäßig gefangen. Wir sammelten unsere Bellyboate, die wir am morgen zuvor am Stausee deponierten, ein. Zum Fischen mit diesen kamen wir ja leider nicht mehr und so machten wir uns auf den Heimweg.
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Am dritten Tag ging es dann schon auf dem Heimweg liegend, nach Oberösterreich an die Alm. Sie entspringt im Almsee bei Grünau im Almtal nördlich des toten Gebirges. Nach 50 km mündet sie dann in die Traun. Wir fischten an der Pachtstrecke der Fa. Hurch bei Vorchdorf, wo wir uns zuerst einmal im örtlichen Gasthof die nötigen Lizenzen für die 2,7 Km Flussstrecke besorgten. Ich war erstaunt über dieses von Trinkwasserqualität saubere Wasser. Inbegriffen war noch ein kleiner Zufluss mit dem Namen Laudach. Unsere drei Schweizer Jungs beschlossen, es erst mal an dieser zu probieren, die hauptsächlich Bachforellen beherbergt. Umso erstaunlicher war es dann, als einer von ihnen eine schöne Regenbogenforelle von ca. 6 Pfund fing. Nach einem Foto wurde sie wieder ihrem Element übergeben.
Der Fischreichtum in der Alm war enorm. An einem etwas breiteren Lauf, in dessen Hauptströmung an der gegenüber liegenden Seite, fing ich Schlag auf Schlag etliche Rege nbogenforellen noch dazu bei strahlendem Sonnenschein. Die Regenbogen hatten eine besonders schöne silbern glänzende Farbe und waren dazu noch extrem quirlig. Mathias und Bruno fingen auch schöne Bachforellen. Und auch mein Holländischer Freund Ton, kam nicht zu kurz. Günter hat natürlich wieder mit einer großen Äsche und einer fast schon kapitalen Bachforelle geglänzt. Drei unvergessliche Tage gingen zu Ende und zum Abschluss haben wir in dem örtlichen Gasthof noch zu Abend gegessen, bevor es dann auf die lange Heimfahrt ging. Hier noch ein Wort des Dankes an Günter Feuerstein, der alles so hervorragend organisiert hat.
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